Weltbild: Einigungsstelle soll Interessensausgleich ermöglichen und damit Zukunft und Arbeitsplätze sichern

Die Weltbild-Gruppe beschäftigt zurzeit 1372 Mitarbeiter (ohne Logistik). Der ursprünglich geplante Stellenabbau bei Weltbild hat sich durch Fluktuation auf mittlerweile 60 Stellen reduziert. Somit steht bei den gegenwärtigen Verhandlungen mit dem Betriebsrat nicht der Stellenabbau bei der Weltbild Retail im Vordergrund, sondern die notwendigen Änderungen der innerbetrieblichen Organisationsstruktur.

Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat betreffen einerseits Weltbild Retail GmbH & Co. KG und andererseits ALSO Logistik Services GmbH. Also ist Eigentümer und Betreiber des Logistikzentrums und agiert u.a. als Dienstleister für Weltbild. Die Gesellschaften werden vor dem Arbeitsgericht durch ihre jeweiligen Geschäftsführungen vertreten.

Augsburg, 17. April 2014. Am 15. April 2015 hat vor dem Arbeitsgericht Augsburg ein erster Verhandlungstermin zur Einrichtung einer Einigungsstelle für den unumgänglichen Umbau bei Weltbild stattgefunden. Die Geschäftsführungen von Weltbild und Also haben Ende März den entsprechenden Antrag gestellt, weil trotz frühzeitiger und umfassender Kommunikation und deutlicher Kompromissbereitschaft seitens der Unternehmen eine Einigung mit dem Betriebsrat auf dem Verhandlungsweg nicht möglich war. Dabei bremst jeder Tag ohne Einigung die Neuausrichtung und lässt die Mitarbeiter in Unsicherheit. Jetzt soll die Einigungsstelle einen Interessensausgleich ermöglichen und damit die Zukunft und Arbeitsplätze sichern.

Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat betreffen einerseits Weltbild Retail GmbH & Co. KG und andererseits ALSO Logistik Services GmbH. Also ist Eigentümer und Betreiber des Logistikzentrums und agiert u.a. als Dienstleister für Weltbild. Die Gesellschaften werden vor dem Arbeitsgericht durch ihre jeweiligen Geschäftsführungen vertreten.

Die Weltbild-Gruppe beschäftigt zurzeit 1372 Mitarbeiter (ohne Logistik). Der ursprünglich geplante Stellenabbau bei Weltbild hat sich durch Fluktuation auf mittlerweile 60 Stellen reduziert. Somit steht bei den gegenwärtigen Verhandlungen nicht der Stellenabbau bei Weltbild Retail im Vordergrund. Nach dem aktuellen Umbau-Konzept plant Weltbild als Multichannel-Anbieter künftig ca. 1310 Mitarbeiter in den vier Kanälen stationärer Handel, Online, Direktmarketing und Social Media zu beschäftigen.
Die in der Verhandlung vor dem Arbeitsgericht genannte Zahl von 593 ist ein umgerechnetes Äquivalent von Vollzeitbeschäftigten, was bei Verhandlungen verwendet wird. Diese Zahl bildet nicht die Gesamtzahl der für Weltbild tätigen Arbeitnehmer ab.

Den Vorwurf des Betriebsrates, der Umsatz werde absichtlich nach unten gefahren, weist die Geschäftsführung von Weltbild entschieden zurück. Das Ergebnis und nicht der Umsatz ist die entscheidende Größe für wirtschaftlich nachhaltigen Erfolg. Dass der eingeschlagene Kurs richtig und zukunftsfähig ist, bestätigen die aktuellen Ergebnisse, die über Plan liegen.

Zur rechtlichen Klärung erklärt der Mehrheitsgesellschafter der Weltbild Gruppe die Droege Group:

Bei aktuellen Verhandlungen handeln zwei voneinander getrennte Unternehmen. ALSO hat die WELTBILD-Logistik-Aktivitäten unmittelbar vom Insolvenzverwalter erworben und agiert u.a. über einen Logistik-Dienstleistungsvertrag für Teile von WELTBILD.

ALSO ist ein an der Schweizer SEC börsennotiertes Unternehmen. Nach dem dort bestehenden Organisationsreglement bedurften die Maßnahmen um WELTBILD der Zustimmung des Verwaltungsrates. Walter P. J. Droege als Vertreter des Mehrheitsaktionärs der ALSO enthält sich aus Gründen der Corporate Governance und aufgrund eines potentiellen Interessenskonflikts bei sämtlichen diesbezüglichen Beschlussfassungen im Verwaltungsrat seiner Stimme.

WELTBILD verfügt über einen Beirat, der mit Dr. Segler als Vorsitzender, Walter P.J. Droege und Arndt Geiwitz besetzt ist. Jegliche Verträge von besonderer Bedeutung oder mit anderen Gruppengesellschaften bedürfen der vorherigen Zustimmung dieses Beirates, die auch vorliegend erteilt wurde.

Droege Group legt größten Wert auf die Einhaltung einer Good Corporate Governance und weist darauf hin, dass sämtliche vorgenannten Entscheidungen von allen gesetzlichen Gremien im ordnungsgemäßen Geschäftsgang in diesem Sinne getroffen wurden.

Somit sind sämtliche Fragen, die Weltbild Retail betreffen, an die Pressestelle von Weltbild zu richten und alle Fragen im Zusammenhang mit ALSO Logistic Services GmbH an die Pressestelle von ALSO Deutschland.

Über WELTBILD:
Deutschlands großer Buchhändler WELTBILD ist mit 83 Prozent die bekannteste Buchhandelsmarke Deutschlands (BrandIndex 10/2014). WELTBILD steht für Aktualität und gute Preise. Nur bei WELTBILD gibt es neben den Neuheiten des Buchmarktes zahlreiche exklusive Bücher sowie Toptitel der Bestsellerlisten als günstige Sonderausgaben. Zum Sortiment gehören außerdem ein ausgewähltes Angebot an Wohnaccessoires, praktische Haushaltshelfer, Geschenkideen und mehr. Im Zukunftsmarkt des digitalen Lesens gehört Weltbild als Mitbegründer der tolino Allianz zu den führenden Anbietern und hat über eine Million eBooks im Angebot. Den eReader tolino vision 2 zeichnete die Stiftung Warentest soeben mit sehr gut (Note 1,5) aus (2/2015). Auf www.weltbild.de und in den Weltbild Filialen können Kunden aus über drei Millionen Artikeln wählen. Bestellungen liefert Weltbild auf Wunsch versandkostenfrei in jede Filiale. Der Mehrheitsgesellschafter der WELTBILD-Gruppe ist das Beratungs- und Investmenthaus Droege Group mit Sitz in Düsseldorf, Deutschland. Mehr unter: Droege Group

Pressekontakte:
Weltbild Retail GmbH & Co. KG
Eva Großkinsky
Leitung Unternehmenskommunikation
86167 Augsburg
Tel. +49 821 7004 55 55
mailto: Eva.Grosskinsky@weltbild.com

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