Eine Geschichte von Medien und Innovation, in deren Zentrum stets der Kunde steht

Weltbild in Zahlen:

Umsatz: > 400 Mio. Euro
Mitarbeiter: rd. 1500 gruppenweit
Standorte: 138 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Online: > 20 Shops
Social Media: Aktiv auf allen relevanten Plattformen
Adressbestand: ca. 20 Millionen

 

Positionierung

Weltbild ist einer der führenden Buch- und Medienhändler in Deutschland und zählt zu den Top 3 Buchhandelsunternehmen.
Im Internetbuchhandel ist Weltbild.de die Nr. 2.
Im Handel mit eBooks steht Weltbild als Gründungsmitglied der tolino-Partnerschaft auf Platz 3 der führenden Anbieter.

 

Starke Marke

Mit einem Bekanntheitsgrad von 83 Prozent (BrandIndex 10/2014) ist Weltbild die bekannteste Buchhandelsmarke. Sie wird zu einem attraktiven Marktplatz für Kooperationspartner ausgebaut.

 

Chronik

60er_Weltbild-BlechschildEin Unternehmen mit Tradition und einer starken Marke: Vom Anfang in Kriegsruinen 1948 bis zum digitalen Medienunternehmen im dritten Jahrtausend reicht die Chronik von Weltbild. Eine Geschichte von Zeitschriften, Büchern, E-Books, Musik, Film und komplentären Angeboten für ein schönes Zuhause – und von Ideen und Innovationen, in deren Mittelpunkt der Kunde steht.

 

Die 1940er und 1950er Jahre: Verlagsgründung und Aufbaujahre

Im März 1948 gründet der spätere Verlagsdirektor Josef Hall zusammen mit dem Katholischen Männerwerk, Fulda, die Winfried-Werk GmbH in Augsburg. Der Verlag gibt das katholische Magazin „Mann in der Zeit“ mit einer Startauflage von 50.000 Exemplaren heraus sowie einzelne Buchtitel. Im Jahr 1957 erreicht „Mann in der Zeit“ erstmals eine Auflage von über 500.000 Exemplaren. Für die bis dahin noch in Fulda arbeitende Redaktion wird 1958 die zerbombte Domprobstei in der Augsburger Frauentorstraße saniert und ein neuer Trakt angebaut.

 

Die 1960er Jahre: Die Marke „Weltbild“ ist geboren

Die Winfried-Werk GmbH übernimmt 1967 die farbige Monatsillustrierte „Feuerreiter“ vom Verlagshaus Struth in Köln. Die beiden Zeitschriften verschmelzen zu einer Zeitschrift mit dem Titel „Mann in der Zeit mit Feuerreiter“.

Der Name „Weltbild“ taucht erstmals 1968 auf, als die Winfried-Werk GmbH dem Kölner Verlagshaus Mertens den Titel abkauft und „Mann in der Zeit mit Feuerreiter“ in „Weltbild“ umbenennt.

 

Die 1970er Jahre: Start des Buch-Versandhandels

70er_Weltbild Bücherdienst 1972 geht aus der Winfried-Werk GmbH die Tochtergesellschaft Weltbild-Bücherdienst GmbH hervor: „Weltbild“-Leser können ab sofort als extra Leserservice Bücher per Katalog bestellen. Aus einem zunächst in schwarzweiß gehaltenen Prospekt, der dem Weltbild-Magazin beiliegt, entsteht im Laufe der Jahre der umfangreiche Weltbild Katalog.

 

Die 1980er Jahre: Ausbau des Verlagsgeschäfts und erste Schritte ins Ausland

In den 1980er Jahren übernimmt Weltbild zahlreiche Zeitschriftentitel und Buchverlage. Unter ihnen beispielsweise das Magazin „Frau im Leben“ (1987), der Elternratgeber „Leben & erziehen“ (1989), die Jugendzeitschrift „Junge Zeit“ (1989) sowie die Kinderzeitschriften „Hoppla“ (1989) und „Benni“ (1984). 1987 erwirbt Weltbild den Aschaffenburger Pattloch Verlag und gründet zeitgleich Buchverlage mit dem Schwerpunkt Ratgeberthemen.

1986 startet Weltbild den Buch- und Medienhandel im deutschsprachigen Ausland durch eine Kooperation mit dem Salzburger Unternehmen A&M in Österreich. Zwei Jahre später, 1988, folgt die Tochter „Weltbild Verlag Schweiz“ mit Sitz in Olten.

Im Jahr 1987 verschmilzt die Winfried-Werk GmbH mit der Weltbild-Bücherdienst GmbH zur Weltbild Verlag GmbH.

 

Die 1990er Jahre: Erste Filialen und Start im Internet

90er_100Wasser-BibelIn den 1990er Jahren treibt Weltbild konsequent den Ausbau seiner Vertriebswege voran. 1994 eröffnet der Verlag gemeinsam mit der Buchhandlung Hugendubel die drei ersten Filialen in Landsberg, Weilheim und Fürth.

Seit 1997 präsentiert Weltbild sein Angebot im Internet unter www.weltbild.de. Zwei Jahre später startet der Internet-Buchshop „Booxtra“, heute bücher.de.

1999 startet „Jokers“ als Katalog für Restauflagen und Sonderausgaben. 2002 öffnet die erste Jokers-Filiale in München, seit 2000 ist der Internetshop Jokers.de online.

Große Erfolge feiert Weltbild 1994 mit dem Buchtitel „Scientology – Ich klage an“ (Pattloch), der es in der SPIEGEL-Bestsellerliste auf Platz 3 schafft. Ein Jahr später verkauft Weltbild in nur sechs Monaten 30.000 exklusive Bibeln des Künstlers Friedensreich Hundertwasser zu einem Stückpreis von knapp 1.000 DM.

1999 fusioniert Weltbild sieben eigene Buchverlage mit fünf Buchverlagen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zur Verlagsgruppe Droemer Knaur. Im selben Jahr erwirbt Weltbild den Nürnberger Sailer Verlag, der pädagogisch wertvolle Kinder- und Jugendzeitschriften herausgibt.

 

Die 2000er Jahre: Digitalisierung und Multichannel

bild-collage_300dpi2000 startet der Medienversandhandel  in Polen. 2003 übernimmt Weltbild gemeinsam mit dem T-Online Venture Fund und der Holtzbrinck networXs AG den niederländischen Online-Medienshop bol.com.

2001 wird das Living & More-Zeitschriftenhaus gegründet und KIDOH, die Marke für hochwertige Spiel- und Lernprodukte, erworben.

2004 bringen Weltbild und die „Bild“-Zeitung die „Bild-Bestseller-Bibliothek“ in den Handel. Von der 25-bändigen Reihe werden mehr als fünf Millionen Exemplare verkauft. 250.000 Exemplare der „Volksbibel“ von „Bild“ und Weltbild sind schon drei Wochen nach Erscheinen vergriffen.

2006 erfolgt eine Fusion des stationären Geschäfts der Verlagsgruppe mit der Familie Hugendubel unter dem Dach der DBH Buch Handel .

Weltbild verkauft 2008 den Zeitschriftenbereich an das französische Verlagshaus Groupe Bayard (Paris). Die Beteiligung bol.com wird 2009 verkauft.

Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels HDE zeichnet Weltbild mit dem Deutschen Handelspreis 2008 aus.

2009 Weltbild geht offensiv mit dem digitalen Wandel der Buchbranche um und startet mit dem Verkauf von E-Books. Es positioniert sich als Anbieter preisgünstiger E-Book-Lesegeräte.

 

Die 2010er Jahre: tolino-Offensive und Start der Neuausrichtung

tolino-welt_banner_wb.comWeltbild treibt das Digitalgeschäft voran: 2013 zählt Weltbild zusammen mit führenden deutschen Buchhändlern und der Deutschen Telekom zu den Gründungsmitgliedern der tolino Allianz. Die Kooperation über Branchengrenzen hinweg etabliert erstmals weltweit eine echte Alternative zu den US-Giganten im Bereich des digitalen Lesens. Zentraler Wettbewerbsvorteil ist das offene Ökosystem, bei dem der Kunde entscheidet, wo er seine Bücher kauft.

Im selben Jahr steigt Weltbild aus der Kooperation Droemer Knaur aus.

2014 wird die DBH entflochten und Weltbild konzentriert sich auf die Marke Weltbild. Weltbild.de erhält den Onlinehandels Award 2014 im Bereich „Bücher und Medien“ und bringt im Frühjahr den eReader tolino vision an den Start.

Im Sommer steigt die Droege Group als Mehrheitsgesellschafter ein. Sie treibt  die Neuausrichtung voran, mit dem Ziel, unter der starken Marke Weltbild einen Multikanal-Marktplatz aufzubauen. Im Herbst wird Weltbild alleiniger Gesellschafter von bücher.de.

Im Frühjahr 2015 geht der neue Onlineshop mit responsive Design als Antwort auf den Trend zum mobilen Shopping live.

2015 Die Onlineshops Weltbild.de, buecher.de und Kidoh.de werden beim Deutschen Online Handels Award ausgezeichnet.

2015 Weltbild.ch erreicht Platz 2 beim Swiss E-Commerce Award in der Kategorie „Elektronik und Medien“